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Kanupark Markkleeberg vereint Sport und Kultur

(20.6.10) Am vergangenen Wochenende war der Kanupark am Markkleeberger See ein zentraler Treffpunkt für ein breites Spektrum an Aktivitäten. Neben dem Wildwasser-Rafting, das von Mai bis Oktober regelmäßig erlebt werden kann, wurden zwei ganz unterschiedliche Events ausgetragen: der FIS Rollski-Weltcup vom 18. bis 20. Juni 2010 sowie das 2. Mittsommernachtskonzert der Stadt Markkleeberg am Sonnabend, 19. Juni 2010.

Von Freitag bis Sonntag fand am Markkleeberger See der FIS Rollski-Weltcup statt. Der Kanupark war dabei Start- und Zielpunkt sowie Austragungsort für die Siegerehrungen. Beim FIS Rollski-Weltcup, der zum vierten Mal seit 2007 stattfand, kämpften auch in diesem Jahr mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler aus etwa 10 Ländern um Weltcup-Punkte. Ermittelt wurden auf dem 9,85-Kilometer-Rundkurs die Sieger in den Sprintwettbewerben und in den Verfolgungs-Wettkämpfen jeweils bei den Damen und Herren sowie den Juniorinnen und Junioren. Alle Informationen zu den Wettbewerben, dem Rahmenprogramm sowie zu den sportlichen Ergebnissen sind unter
www.rollski.markkleeberger-see.info aufgeführt.

Kulturinteressierte kamen am Sonnabend, dem 19. Juni 2010, beim 2. Mittsommernachtskonzert der Stadt Markkleeberg auf ihre Kosten: Unter der Leitung von Frank-Michael Erben verwandelte das Westsächsische Symphonieorchester Europas modernste Wildwasseranlage in eine Konzertarena. Unter dem Titel „La Dolce Vita“ wurden Opernmelodien bekannter Komponisten wie Rossini, Puccini, Verdi und Donizetti musiziert. Unter anderem bekamen die mehreren hundert Zuhörer Auszüge aus Opern wie „Der Barbier von Sevilla“, „La Bohème“ und „La Traviata“ zu hören. Konzertbesucher und Ausflügler wurden mit der Veranstaltung gleichermaßen angesprochen. Wer die Aufführung in Abendgarderobe hautnah genießen wollte, konnte sich auf den Stühlen vor der Bühne niederlassen, wer die eher zwanglose Beobachtung bevorzugt, konnte es sich auf der eigenen Decke im Picknickbereich bequem machen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Markkleeberg, Dr. Bernd Klose, ist von der unterschiedlichen Facetten des Kanuparks und des Markkleeberger Sees begeistert: „Mit ihren vielfältigen Angeboten entwickeln sich der Markkleeberger See und der Kanupark mehr und mehr zu einem Ort, den viele Gäste, Touristen und Anwohner auswählen, um sich zu entspannen, aktiv zu sein und ihre Freizeit zu genießen. Ich freue mich, dass der Wechsel zwischen Sport, Erholung und Kultur so gut angenommen wird und hoffe auf viele weitere Veranstaltungen, die wie an diesem Wochenende verschiedene Zielgruppen gleichermaßen ansprechen. Auch in der Zukunft werden interessante Ideen am Markkleeberger See umgesetzt werden.“

Für die EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH (EGW) als Betreiber des Markkleeberger Sees ist ein mannigfaches Angebot an Aktivitäten von großer Bedeutung: „Wir wollen unseren Gästen viel Abwechslung bieten und uns nicht nur auf eine Sparte konzentrieren“, sagt EGW-Geschäftsführer Claus Mann. „Die unterschiedlichsten Geschmäcker kommen am Markkleeberger See auf ihre Kosten. Hier können sie selbst aktiv sein, einfach mal die Seele baumeln lassen oder Hochleistungssport hautnah erleben. Und auch Kunst und Kultur werden nicht vernachlässigt. Diese Mischung macht für viele den besonderen Reiz des Markkleeberger Sees aus.“

Bereits im letzten Jahr hat sich die Vereinigung von Kultur und Sport im Kanupark bewährt. Christoph Kirsten, Sport- und Tourismusmanager der Stadt Markkleeberg, freut sich, dass auch die zweite Auflage des Mittsommernachtskonzerts eine gute Resonanz erfahren hat: „Dass der Kanupark als ursprüngliche Sportdestination durch kulturelle Veranstaltungen in unterschiedlicher Weise wahrgenommen wird, finde ich sehr spannend. Für die Öffentlichkeit wird der Kanupark nicht nur als Wassersport-Einrichtung erlebt, sondern stellt sich als veränderlich und vielseitig dar. Dieses Wochenende ist das beste Beispiel: Wir konnten das Westsächsische Symphonieorchester am gleichen Tag hier begrüßen wie die Stars der Rollski-Szene und unsere Wildwasser-Rafter.“